Was in keiner Plattensammlung fehlen darf! #002

Integrity – Humanity Is The Devil

Mit dem heutigen Blogeintrag möchte ich euch mein Lieblingsalbum von „Integrity“ ans Herz legen – „Humanity Is The Devil“, welche 1996 auf „Victory Records“ erschienen ist.

In meinen Augen, eins der besten, wenn nicht sogar DAS beste „Integrity“ Album, was je erschienen ist. Ich bin ehrlich, seit der Split EP mit „Rot In Hell“ habe ich mich nicht mehr so intensiv mit „Integrity“ befasst. Aus einfachem Grund: der Style hat sich so geändert, dass er nicht mehr so wie früher meinen Geschmack trifft. Dafür höre ich umso mehr den „Integrity“ Stoff aus den 90ern, so unter anderem auch die „Humanity Is The Devil“ 10“.

Auf jeden Fall haben „Integrity“ mit diesem Album ein Kunstwerk hinterlassen, welches den perfekten Mix aus Hardcore und Metalcore widerspiegelt. Es gab vor „Integrity“ und auch nach ihnen einige große Metal/Hardcore Bands, unter anderem „All Out War“, „Morning Again“, „Arkangel“ und wie sie nicht alle heißen, aber kaum eine dieser Bands konnte meiner Meinung nach „Integrity“ das Wasser reichen. Auch heute findet man viel Inspiration durch „Integrity“ in anderen Bands wieder, was irgendwie auch verständlich ist, wenn man sich diese Granate anhört. Allein schon das Intro „Vocal Test“ zerreißt doch schon alles in Fetzen, pure Aggression mit viel Druck nach vorne. Mit genau so viel Druck, Power und geilen Riffs geht es auch in den darauf folgenden Songs, wie zum Beispiel „Hollow“ und „Psychological Warfare“, weiter. Jeder Song auf der Scheibe weist den einen oder anderen länger gezogen Metalpart auf. Außerdem legten „Integrity“ schon seit je her viel Wert auf Gitarrensolos, welche auf dem Album nicht ausbleiben und einen in ihren Bann ziehen.

Mein Favorit auf der Platte trägt den Namen „Jagged Visions Of My True Destiny“. Ich glaube, den Song könnte ich mir echt den ganzen Tag anhören. Der Song ist im Vergleich zu den meisten anderen Songs auf der Platte eher träge und langsam gehalten – genau das macht ihn aber so besonders. Hier kommt mehr der Metaleinschlag von „Integrity“ zum Vorschein: Gitarrensolos, dunkle und richtig finstere Lyrics und dazu noch Dwid‘s raue Stimme – einfach nur geil!

Da es sich hier um eine 10“ handelt sind leider nur 8 Songs auf der Platte und auch das Ende der Tracklist gefällt mir eher weniger gut, da die letzten Songs als Instrumentals gehalten sind. Das ist an sich natürlich nichts schlimmes, was mich aber stört ist dieses 10 minütige, verzerrte und wirre Gedudel. Manch einem mag das gefallen, da es zur Atmosphäre beiträgt, aber so wirklich anfreunden kann ich mich damit nicht. Aber am Ende sag ich mir selbst: Das ist nun mal „Integrity“!

Was mich aber nun interessiert: Wenn ihr wählen müsstet, was wäre euer Favorit unter allen „Integrity“ Alben?

Fernando Sanchez Bertot

Für weitere Informationen checkt:

http://facebook.com/INTEGRITY.HT

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