Top-Releases 2016 Ranking & Besprechung

Wir haben euch gefragt, was eure Top Releases 2016 waren. Wir haben für euch die Top 10 in der Übersicht, die Top 3 im Gespräch und unsere Geheimtipps 2016 aufgelistet.

Leser Top 10

01. Harm/Shelter (28 Stimmen)
02. Knocked Loose (27 Stimmen)
03. Nails (23 Stimmen)
04. Deathbearer (21 Stimmen)
05. World Of Pain (18 Stimmen)
06. Oathbreaker (13 Stimmen)
07. Gatecreeper (12 Stimmen)
08. Cold Hard Truth (11 Stimmen)
09. Guilt Trip (10 Stimmen)
09. Turnstile (10 Stimmen)
09. Fourth Crusade (10 Stimmen)
09. Desolated (10 Stimmen)
10. xViciousx (9 Stimmen)


Leser Top 3 im Gespräch

#1 Harm/Shelter – Paycheck

Harm/Shelter - Paycheck
Harm/Shelter – Paycheck

 Markus:

Dass “Paycheck” auf die Eins geht überrascht mich gleichermaßen, wie es irgendwie auch anzunehmen war. Gefühlt war die Band 2016 überall und ich denke, dass Harm/Shelter sehr verdient damit in die Fußstapfen von Gone To Waste treten werden. Ich find die Platte fett produziert und hab die auch relativ häufig beim Trainieren oder inner Karre gehört. Ist nun nicht so 110% meine Mucke, aber ich versteh’, warum das ankommt und zolle den Jungs ehrlich Respekt dafür. Hart erarbeitet und abgeliefert. Ich denke mal 2017 wird ähnlich präsent ausfallen. Props an die Platte für das Rap-Ding, die geilen Features und den lächerlich hohen Anteil an Mosh.

Moritz:

Ich schließe mich da größtenteils an. Ich hatte die gar nicht auf dem Schirm. Dann hab ich gesehen, dass die auf #1 stehen und dachte mir: „Ok, das macht Sinn“. Musikalisch verkörpert das ziemlich genau die Art von Mosh, die grad angesagt ist. Klingt hart nach Trapped Under Ice mit mehr Breaks. So richtig will der Funke bei mir nicht überspringen, aber ich bin halt auch zu alt und habe Bands wie TUI oder Expire ohnehin nie zu meinen Favoriten gezählt. Ich sehe voll ein, dass das gerade genau den Nerv trifft. Ich muss für die Jungs auch eine Lanze brechen, weil sie sich seit 2011 kontinuierlich ihren Status erspielt haben.

Dieses Hype-Ding, bei dem Bands von jetzt auf gleich von 0 auf 100 gepusht werden, geht mir nämlich manchmal etwas auf den Sack. Bei H/S ging das zwar auch recht flott, klar, aber irgendwie seh‘ ich hier viel mehr, dass sie sich das erspielt haben. Die sind nämlich genau wie viele andere Bands den Weg gegangen undankbare Opener Slots für 10 Mark Sprit anzunehmen. Wenn du als Band aus den Staaten kommst und mit deiner Demo den Nerv der Zeit triffst, bucht dir irgendein Europa-Booker doch quasi schon die Flugtickets für ne 14tägige Tour.

 #2 Knocked Loose – Laugh Tracks

Knocked Loose - Laugh Tracks
Knocked Loose – Laugh Tracks

Moritz:

Da sind wir schon beim Stichwort, USA/Hype/Prototyp. Für mich absolut keine Überraschung, dass die Band ganz weit oben steht. Ich hätte sogar gedacht, die gewinnen das. Ich hab mehrfach versucht mir die Platte anzuhören, mehr als vier Songs schaff ich nicht. Vorweg erst mal – das ist richtig gut gemacht/gespielt/produziert und es hat auch Wiedererkennungswert. Ich verstehe, dass das ankommt. Und das als Müll abzustempeln, nur weil es jetzt so gefeiert wird, wäre auch Quatsch. Trotzdem irritiert es mich enorm, dass so ein „Produkt“ auf einmal das Non-Plus-Ultra sein soll.

Für mich sind die auch extrem anstrengend und nervig zu hören. Insbesondere die Vocals. Das Gesamtbild wirkt auf mich auch irgendwie generiert und steril. Da fehlen mir die Gefühle. Klingt irgendwie wie Desolated mit Disembodied durch den Kemper gejagt und mit 2016er Lange Haare + Long-T und „90s sind wieder cool“ Beanie-Mosh zusammengeworfen. Der perfekte Hardcore-Klonkrieger quasi. Ich gönne der Band das, no fronts und so. Aber wie unheimlich K//L „über Nacht“ nach einer EP und quasi mit Ankündigung von Album / Expire-Euro-Tour von jetzt auf gleich in den HC-Olymp gefeiert und gehyped wurden, das nervt mich auch irgendwie.

Da kann die Band gar nix für, aber es ist irgendwie sinnbildlich für das, was mich an Hardcore heute stört. Ich finde diese Schnelllebigkeit nimmt einfach krass zu und unterm Strich wird dann eben immer das gefeiert, was als Komplettpaket von Stil bis zum Sound auf Hochglanz poliert wird. Da sind alle Ecken und Kanten weggeschliffen, ich find das dadurch irgendwie überhaupt nicht roh oder hart.

Markus:

Irgendwie auch ähnlich wie Harm/Shelter einfach überall gewesen. Liegt vielleicht am / im Namen (Knocked Loose kürzen sich K//L ab), vielleicht aber auch an der Qualität der Releases. Am Anfang hab ich das etwas belächelt, mittlerweile geht’s mir doch gut rein. Von den reinen Mosh-Bands sicherlich das Beste der letzten Jahre, vorallem deutlich mächtiger als Vorreiter Desolated. Hier und da wäre meiner Meinung nach weniger dann doch mehr gewesen, aber wer als Band einen Internet-Meme-Hype auslöst, der kann sich doch auch mal selber auf die Schulter klopfen. In diesem Sinne: ARF ARF!

#3 Nails – You Will Never Be One Of Us

Nails - You Will Never Be One Of Us
Nails – You Will Never Be One Of Us

Markus:

Mit Nails tue ich mich selber von allen drei Releases am Schwersten, weil ich echt nicht so oft in der Stimmung bin mich auf dem Niveau zuballern zu lassen. Das ist auch mein Problem bei Bands wie z.B. Converge. Ich weiß, dass die geil sind, aber hör sie einfach sehr selten. Bei Nails bin ich da noch am besten mit der “Unsilent Death” gefahren, wobei mir dann “Abandon All Life” schon wieder oft zu stressig war. YWNBOUU scheint mir da so eine Art Mittelweg zu gehen, weil ich sie deutlich angenehmer zu hören finde als die AAL, aber immer noch nicht so eingängig, wie die UD. Macht im Endeffekt aber alles nichts, der hohe Platz kommt nicht von ungefähr und wer auf so eine aggressive/stressige Ausprägung von Metal/Hardcore steht, der kommt wohl an Nails nicht vorbei.

Moritz:

Dazu hab ich mich ja schon ausführlich in Form eines Reviews geäußert. Auch Nails sind so ne Band, die durch den Promi-Bonus natürlich punkten konnten. Die standen aber auch an vorderster Front, als das HM2-Metal Revival losging. Ich finde die Platte einfach super hart und auf den Punkt produziert. Nicht so dreckig, wie der alte Kram, klar. Aber insgesamt für mich nen cooler Mix aus druckvoll produziertem 90er Death und Powerviolence/HC/Grind-Schmutz. Dieses ganze Schweigen rundum den angeblichen Split/Hiatus fand ich ein bisschen merkwürdig und ehrlichgesagt nicht wirklich sympathisch, aber keine Ahnung, was da abging. Die Platte ballert!


Unsere Tipps 2016

Damit ihr nicht komplett auf den üblichen Verdächtigen der Hardcore-Stromgitarren-Fraktion hängen bleibt, kriegt ihr zusätzlich noch ein paar unserer persönlichen Favoriten aufgedrückt. Natürlich nur im Rahmen unseres musikalischen Bildungsauftrags. Ihr könnt vielleicht ein bisschen euren Horizont erweitern oder über uns lachen und das kacke finden. Ein paar Hardcore-Geheimtipps, die es nicht ins Ranking geschafft haben, sind natürlich auch dabei.

Drangsal – Harieschaim

Moritz:

Mega. Der Typ is Mitte 20 und haut so nen The Cure / Smiths / Dream-Pop Platte raus, die straight aus den 80ern kommen könnte. Teenage Angst und Herzschmerz Soundtrack, überragend, echt! Kann ich nur Jedem ans Herz legen, der sich nicht zu cool für sowat is.

Markus:

Voll geil! War mir bisher absolut gar kein Begriff und überzeugt mich komplett. Bei mir läuft alle paar Wochen “Hatful Of Hollow” und sowas mit einer modernen Produktion zu hören, macht auf jeden Fall Spaß. Könnte auch aus dem GTA: San Andreas Soundtrack stammen. Deine Empfehlung kann ich nur dankend weitergeben!

Maeckes – Tilt

Markus:

Damit ich nicht direkt wie ein unmusikalischer Tölpel daher komme und offensichtliche Hardcore-Songs picken muss, versuch ich meinen Einstand hiermit. Seit “Kids” mag ich Maeckes voll, auch wenn ich nicht mit all seinem Kram zurechtkomme. “Tilt” hingegen hat mich als Album voll abgeholt und der Song hier ist davon sicherlich einer der Eingängigsten. Gerade das Video ist super und für mich eine der besten Rap-Singles 2016.

Moritz:

Er ist mir von all dem studentisch-alternativ angehauchtem Rap-Kram auf jeden Fall der Sympathischste. „Als Wären Wir Freunde“ mit Plan B habe ich gefeiert, die „Kids“ hab ich mir auch noch gekauft. Die war mir aber teilweise zu gewollt intelligent/witzig. Hatte irgendwie was von Tomte für Leute die Rap mögen, nur witziger und mit mehr Selbstironie. Nicht übel, aber auch nicht 100% meins. Ist mir zu schlau, nett und deutsch. „Getting Jiggy With It“ ist ein richtig cooler Song, ansonsten gibt mir die Platte nach einmal durchskippen leider wieder nichts, aber was für die Scheibe spricht, ist, dass es nicht das neue Beginner Album ist.

Shacke One – Stecks, Schmiers & Suff

Moritz:

Wo wir dann schon bei Rap sind… an mir gehen diese Rap-Sachen ja immer vorbei, ich seh sowas erst, wenn es schon jeder cool findet. Aber dieser Track hat mir Deutschrap gerettet. Highlight 2016. Der ganze Nordachse-Kram um Shacke und Bomber ist jedenfalls genau meins, da geh ich konform mit der Hype-Kultur. Das klingt so frisch und echt, ohne überproduzierte Beats oder Amiklischees. Erinnert mich was den Dreck-Faktor und diese Unbedarftheit angeht an die frühen Sekte und MOR Sachen, Westberlin, Südberlin, BC und Co. – all den vom Hamburg-Intellekt unabhängigen prä-“Deutschrap kommt im Mainstream an” Battle-Rap Kram. Das waren halt auch die ersten Rap-Sachen, die ich cool fand.

Markus:

Ich verstehe da alle Vergleiche und unterschreibe die auch. Ich versteh auch warum das Leute feiern und geh da ähnlich wie du mit dem Hype d’accord. Aber ich kann’s mir nicht anhören. Ich finde sowohl Shacke One, als auch Bomber ultra-anstrengend und kann mir das wirklich nur in ganz kleinen Dosen geben. Kein Peil warum, aber das hat mich bisher noch nicht erreicht. Shacke sogar noch weniger als MC Bomber.

Wolf Down – Incite & Conspire

Markus:

So, genug Rap. So kritisch die Band betrachtet werden kann, so hart ist das aktuelle Album und vorallem dieser Song. “Incite & Conspire” klingt durch und durch nach Hatebreed der Marke “Satisfaction Is The Death Of Desire” in aktueller Top-Produktion und es gibt wohl in der gesamten Hardcore-Landschaft keinen Sänger, der so nach Jamey Jasta klingt, außer Jamey Jasta selber. Platten auf der Bühne zerbrechen und dieses Wasser predigen, aber Wein saufen ist voll Banane – aber Hand auf’s Herz: der Song ballert.

Moritz:

Die Band interessiert mich persönlich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Der Song ist hart, keine Frage. Wundert mich, dass die im Ranking keine wirkliche Rolle spielen. Ich bleib jedenfalls eher bei Hatebreed.

 40 Watt Sun – Wider Than The Sky

Moritz:

Das ist die Vertonung von Traurigkeit. Das ist so endlos schön. Dazu braucht man eine ruhige Minute, sonst macht einen das vermutlich eher nervös, weil es so unglaublich schleppend und schläfrig ist. Die erste Platte war schon der Wahnsinn, „Wider Than The Sky“ ist aber mindestens genauso gut. Wer auf Pallbearer oder die traurigen Momente von Type O & Crowbar steht, der sollte das mal anchecken, es sei denn man stört sich an der fehlenden Wut und den quasi nicht vorhandenen verzerrten Gitarren.

Markus:

Puh, keine Ahnung. Heute noch Sólstafir gehört, die hatten einen ähnlichen Vibe für mich. Ist auf jeden Fall schön, aber die ruhige Minute dafür braucht man wahrscheinlich wirklich. Ich bin per se kein Freund von so ewig langen Songs. Wer mich kennt, weiß dass ich generell gerne fast alle Songs ab ca. zwei Minuten Laufzeit skippe. Aber ja, ist schön. Können wir nun wieder über Hardcore reden?

Time Walk – Promo 2016

Markus:

Mit eine der Entdeckungen 2016 für mich. Die Band hat alles, was eine coole Band braucht: Riffs, Mosh und eine Magic the Gathering Referenz. Wer dazu noch mit Merauder, Pantera, Machine Head und so Kram warm werden kann, der wird hier sicherlich nicht unglücklich enden. Full Length kommt 2017 und ich freu mich wie Bolle drauf. Friss das, 40 Watt Sun!

Moritz:

Ich fänd die noch besser, wenn du nicht ständig betonen würdest, dass der Bandname irgendwelchen Yugioh-Karten entnommen wurde. Die Promo is wirklich hart, ich glaub die gehen auch schnell durch die Decke. Deswegen mein Tipp an alle Scenepoint-Chaser die schnell gut zu finden, bevor das jeder tut. Ich finde den Sound übrigens irgendwie merkwürdig, aber gerade deswegen geil. Hab total Bock auf ne Full-Length!

Homewrecker – Extinction By Design

Moritz:

Übertrieben harte Band! Auf Platte geil, live super und nette Jungs. Der Song is von der Split, ebenso kam aber eine brandneue EP raus. Für mich in dem Sektor HC-Crust-Metal ganz weit vorne!

Markus:

Schon wieder 6 Minuten, ey. Du machst mich fertig. Homewrecker hab ich mal vor Jahren in Hamburg gesehen und fand das schon schwer korrekt. Mich erinnert der Sound an eine etwas weniger Death Metal-lastige und verspieltere Variante von Deathbearer. Gefällt mir sehr gut und macht Spaß zu hören! Auch wenn für mich persönlich das Gedudel am Ende hätte ausbleiben können, damit der Song in unter vier Minuten zu Ende ist.

Tear Them Down – Abide

Markus:

Genug von Krieg und Dunkelheit! Backbite Records hauen hier erneut wieder was richtig geiles raus. Ich hasse Floggin Molly und Ska P und wie der Driss nicht alles heißt, aber das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Klingt wie schwedischer Skatepunk a la Millencolin gepaart mit irischer Folklore. Kuriose Mischung, klappt für mich aber wunderbar hier. Werd ich auf jeden Fall in Gänze noch reviewen.

Moritz:

Boah ey, ich hör ja echt super gerne Punk Rock aber diese Irish Folk Abart davon ist für mich echt absolute Dorfjugend-Musik. Ich würd schon sagen, dass Tear Them Down locker besser als z.B. die Murphys sind, weil diese Folk-Elemente nicht immer durchschimmern und es durchaus was von diesem 90er-Jahre MeloCore hat. Das ist dann geil. Da wo man diesen Einfluss aber hört und das klingt, als würd das nen dicker, bärtiger Typ durch nen Irish Pub brüllen, läuft mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Da denk ich an Leute, die im Schottenrock am Hurricane zu Fiddlers Green tanzen und am Zeltplatz dann Volbeat hören, während sie Bierbongs exen. Vielleicht hatte ich da auch irgendwann ein verdrängtes, schlechtes Erlebnis in meiner Kindheit.

Garland Greene – Regression

Moritz:

Ok, bevor ich heute Nacht von Dudelsäcken und Kneipenschlägereien träume, zum Abschluss noch etwas HARDcore auf. Die EP auf FWH hat richtig Bock gemacht und erinnert mich an den ganzen früh-2000er Beatdown-Mosh-Kram aus den Staaten a la Until The End und co. Hart, direkt und mit der richtigen Dosis Dreck produziert. Auf jeden Fall ein Geheimtipp bzw. leider irgendwie gar nicht im Fokus der Kids, weil die lieber zu Beanie-Mosh die Fäuste schwingen! Das Gleiche war damals bei Isolation A.D. der Fall. Jetzt mal von dieser American Pride Attitüde abgesehen, waren die sooooo unendlich hart. Hat aber auch keinen interessiert.

Markus:

Garland Greene sind voll geil! Geh ich mit dir mit! Super hart ohne langweilig stumpf zu klingen. Vocals find ich hierbei unglaublich cool, das klingt frisch, schnell und halt direkt auf die Zwölf. Passender hätte das Label da auch nicht getroffen werden können.

Cursed Earth – Enslaved By The Insignificant


Markus:

Auch ich schließe mit Hardcore ab, denn darum soll’s ja hier primär gehen. Cursed Earth wähl ich darum, weil mich der Song ordentlich umgehauen hat. Death’s Grip aus Australien auch einfach nur geiles Zeug raushaut.

Moritz:

Cursed Earth sind auf jeden Fall gut. Mich persönlich kickt das irgendwie nicht so richtig, ich weiß auch nicht. Kenne auch nur den Song und habe mir den jetzt zum zweiten Mal angehört. Die Stimme ist nicht ganz mein Fall. Ich verstehe aber, wenn die Leute das mögen. Auf jeden Fall gut gemacht und geht teilweise wir richtig nach vorne!


In diesem Sinne, Danke für 2016 und einen guten Rutsch! Wir sehen uns in 2017! Das CD-Paket hat übrigens Karla Stahl gewonnen, wir melden uns bei dir! 🙂

comments