Was in keiner Plattensammlung fehlen darf! #001

Palehorse – Secrets Within Secrets (Stray Dog Records)

Die meisten besitzen sie. Manch einer hat eine Größere, andere eher eine Kleinere. Doch eins steht fest: jeder liebt sie, die gute alte Plattensammlung – bestehend aus CDs oder den namensgebenden Schallplatten.

Ab und an durchforstet man seine Sammlung, um einfach mal zu schauen, was man überhaupt so alles hat oder um einfach mal eine Platte auf den Spieler zu hauen. Erst vor ein paar Tagen habe ich meine kleine Schatztruhe durchkämmt und bin bei einer ganz bestimmten 12“ Platte mit gerade mal 5 Songs hängen geblieben. Die meisten von euch sind vertraut mit Bands wie „Death Threat“ oder auch „100 Demons“ und können mit dem Begriff „CTHC“ durchaus etwas anfangen. Denn ebenso wie die zwei gerade genannten Bands kommen auch „Palehorse“ aus Connecticut und machen der „CTHC“ Brotherhood alle Ehre. „Secrets Within Secrets“ lautet der Name des Schmuckstücks, welches ich euch hiermit ans Herz legen möchte. Die Platte kam 2005 auf „Martyr Records“ als CD auf den Markt. Ganze 2 Jahre brauchte es, bis das Album von „Stray Dog Records“ in verschiedenen Varianten auch als Vinyl-Version rausgehauen wurde. Die Platte kann zwar nur mit 5 Songs dienen, aber die haben es auch in sich. Wenn bei mir die Platte läuft, denken meine Nachbarn sicher, dass bei mir grade eine Band im Wohnzimmer spielt, da ich mich nicht beherrschen kann und bei den Songs einfach mitgrölen muss. Insbesondere bei dem Song „Mayday“, wodurch die Band damals in ihren Anfangszeiten berüchtigt wurde, steh ich immer vor einer totalen Eskalation. Eigentlich auch verständlich, angepisste Vocals mit Lyrics, die Jesus lieber nicht lesen sollte und miese Riffs, die um es einfach zu sagen, einfach alles weghauen.

„Palehorse“ verfolgen einen  geraden Stil auf dieser Scheibe, trotzdem hört sich nicht jeder Song gleich an, man hat eine gute Abwechslung und es bleiben auch Songs hängen, wie der weiter oben schon erwähnte Song „Mayday“ oder auch „Worse Than Death“. Durch „Secrets Within Secrets“ hat „Palehorse“ einen guten Start hingelegt, nachdem die Demo leider nicht all zu viele Leute erreicht hat und es ein paar Anlaufschwierigkeiten gab. Man könnte sagen, dass es die Ruhe vor dem Sturm war, denn nach „Secrets Within Secrets“ brachten die Heavyweights aus CT zwei Split Releases  mit „Under One Flag“ und „Colin Of Arabia“ raus. Das letzte Output trug den Namen „Amongst The Flock“, welches einer meiner Lieblingsalben aller Zeiten geworden ist. Die Songs, die auf der „SWS“ Platte fehlten, findet man dafür auf der „AFT“ Platte wieder und das Ergebnis ist ein regelrechter Bombeneinschlag. Aus meiner Sicht war „Secrets Within Secrets“ ein großer Erfolg für die Band selbst und verdient es einfach in jeder Plattensammlung einen Platz zu haben. Falls ich nun euer Interesse geweckt habe, klickt einfach mal auf die Links weiter unten und hört rein. Gebt dieser unterbewerteten Band eine Chance.

Fernando Sanchez Bertot

Für weitere Informationen checkt:

http://facebook.com/pages/PALEHORSE/117277948287076

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