Marcel Kristensen – Interview

Den meisten Menschen, die sich seit geraumer Zeit innerhalb der Ruhrpott-Szene bewegen (und auch weit drüber hinaus) wird der Name Marcel Kristensen ein Begriff sein. Ob als “Proberaum Marcel”, Bandmitglied von unzähligen Bands, als Name in Zusammenhang mit Trapped Under Ice oder seit neustem als Tattoowierer bei Kailitos Way in Duisburg. Scheint so, als wäre ein Interview längst überfällig.

Proberäume Duisburg-Meiderich

Hallo Marcel! Vorne weg: Wie geht’s dir? Alles gut?

Alles super – das Leben ist gut zu mir. Ich kann mich über nichts beklagen, außer dass ich mehr Freizeit, mehr Geld, mehr Reisen und so weiter haben will.. man(n) will ja immer MEHR von allem haben! Aber das ist nörgeln auf sehr hohem Niveau – wie gesagt: Mir geht es bestens. Ich stecke zwar immer im Stress aber jetzt hab ich mir endlich die Zeit für ein schon viel zu lang überfälliges Interview genommen. Danke, dass du mir regelmäßig – auch wenn mit recht wenig Erfolg – auf die Eier gehst, dass ich damit mal in die Pötte komme!

Wie schon in der Einleitung angedeutet hast du über die Jahre in unzähligen Bereichen deine Finger im Spiel gehabt. Wer dich trotz allem nicht kennt oder zuordnen kann, kannst du uns einen kurzen Anriss über deine “Hardcore-Vergangenheit” geben?

Puh…wo fange ich an? Ich bin im Pott geboren und aufgewachsen und treibe mich seit etwas mehr als einem Jahrzehnt in der Hardcore-Szene hier rum. Ich hab Gottseidank noch das Zeitalter von Drift, Black Friday ’29, Settle The ScoreZero Mentality, Copykill, End Of Days, Born From Pain, Südring, Julius-Leber-Haus, Proberäume etc. miterleben dürfen, die es teilweise sogar noch gibt, aber damals etwas komplett anderes für mich waren, als die jungen Kids sie heutzutage kennen. Mit 17 hab ich dann angefangen selber in Bands zu spielen, mit teilweise mehr, aber in der Regel weniger Erfolg. Aber mittlerweile ist die Liste von Hardcore-Bands mit denen ich fest oder aushilfsweise gespielt hab schon etwas länger.. ich glaube ganz bekomme ich sie nicht mal mehr auf die Kette: 41 Shots, No One Gets Out Alive, Blastout, Fallbrawl, The Platoon, City 2 City, From My Hands, Look My Way, Intense und das ein oder andere Projekt, was nie das Licht der Welt erblickt hat.

Ich hab zwar immer schon geholfen Freunden Shows und Festivals zu veranstalten, aber 2006 haben wir dann angefangen in einer eigenen Location Shows zu veranstalten: Die Duisburger Proberäume. Da haben viele gute Freunde mit mir und der DRM über vier Jahre regelmäßig DIY-Shows gemacht – auf eine Art, wie ich sie mittlerweile oft vermisse. Danach hab ich dann irgendwann neue Lebenswege eingeschlagen und habe beruflich alles über den Haufen geworfen, was ich bislang gemacht hatte und hab angefangen zu tätowieren: Die beste Entscheidung meines Lebens, wo ich aktuell all meine Energie und Herzblut reinstecke. Und ich kann mich unglaublich glücklich schätzen, dass ich auch da einen enormen Rückhalt aus der Szene bekomme und sich so viele Leute bei mir tätowieren lassen – somit habe ich Hardcore und mein Beruf perfekt kombiniert und kann sieben Tage die Woche das machen, was ich liebe und sogar damit meine Rechnungen bezahlen! Zwischendurch hab ich mich auch mal mit Justice von Trapped Under Ice geboxt, womit wir für viel Negativschlagzeilen gesorgt haben.. Aufmerksamkeit, auf die man nicht stolz sein kann!

Und ansonsten versuche ich auf all erdenklichen Wegen irgendwie ein Hardcorekid zu sein, was sich auf irgendeiner Art in der Szene einbringt. Aktuell arbeite ich an vielen Shirtdesigns für Bands.
In der Vergangenheit war ich auch öfter mal als Roadie auf Tour um Bands zu helfen und ein bisschen von der Welt zu sehen. Und wenn ich nach einer Show einfach mal nen Besen in die Hand nehmen kann oder ein paar Flaschen aufsammel, dann kann ich nachts auch wieder gut schlafen.

Gehen wir das ganze mal chronologisch durch. Der Proberaum in Duisburg-Meiderich wird durchweg als legendäre Location gehandhabt – und das weit über die Grenzen von Deutschland hinaus. Wie ist das eigentlich entstanden? Hast du dort tatsächlich zuerst mit einer Band geprobt oder wie hast du den Fuß dort zwischen die Tür bekommen?

Wir hatten in dem Gebäudekomplex schon sehr früh einen kleinen Proberaum mit meiner ersten Punkband. Als die Jungs von In Blood We Trust damals ihre erste Europatour mit CDC gefahren sind, brauchten die Jungs super spontan eine Ersatzshow und unser damaliger Sänger kam auf die Idee: “Lass die doch einfach da im Flur spielen”. Gesagt – getan. Drei Tage später haben die Jungs einfach in einer für Konzerte vöööllig ungeeigneten Location gespielt. Dürfte eine ihrer besten Shows der Tour gewesen sein!

Zufällig wurde uns kurze Zeit später ein anderer, sehr großer Proberaum angeboten, den wir dann einfach schon mit dem Hintergedanken gemietet haben, dort Konzerte zu veranstalten.. was der Vermieter davon hielt, haben wir besser nicht gefragt. Den Raum haben wir mit Circle Of Death, Brothers In Crime, Fallbrawl, Blastout etc. aufgebaut und hatten einen Ort, wo wir zu der Zeit mehrmals die Woche mit unseren DRM-Jungs abgehangen haben. Monate später haben sich Bands wie Wisdom In Chains, Death Threat, Shattered Realm, Strength For A Reason, No Turning Back, Cold As Life, Billyclub Sandwich, CDC, KickbackNJ Bloodline, Folsom etc. (die Liste ist lang) da die Klinke in die Hand gegeben und der Name war recht schnell in aller Munde.. war eine wahnsinnig gute Zeit.

Kannst du abschätzen wie viele Konzerte du dort veranstaltet hast? Und vor allem: Was glaubst du hat diese Location so besonders gemacht?

Etwas mehr als 50 Shows haben stattgefunden.. niemand kann mehr nachvollziehen, wie viele es genau waren! Mitten im Nirgendwo zwischen leerstehenden Fabrikhallen war diese abgefuckte Location, die aussah, als wäre sie bereit für den Abriss. Jeder der von weit her kam hat sich sofort gedacht “so hab ich mir das hier im Pott immer vorgestellt – und HIER soll ein Konzert sein?”. Die Leute, die den Raum am laufenden gehalten haben, waren alles Leute aus der Szene: Die Veranstalter, die Türsteher, die Thekenbedienung.. jeder Einzelne. Jeder konnte sich irgendwo einbringen und alle hatten Respekt davor. Wenn man in irgendwelchen Jugendzentren, Diskotheken oder Kneipen Konzerte veranstalten will, dann muss man sich dort meist einem Besitzer, einer Geschäftsleitung, einem Organisationsteam oder ähnlichem unterordnen, die in der Regel keinen blassen Schimmer von Hardcoreshows haben und das merkt man. So etwas gab es bei den Proberäumen nicht – Jeder der in irgendeiner Art involviert war, war aus der Szene! Und ich glaube das war das, was das Feeling ausgemacht hat. 100% DIY – 100% Hardcore.

MaledivenTraurig war die Ankündigung, dass der Proberaum seine Pforten schließen wird. Gerade zu diesen Thema scheint mir viel Halbwissen und viele Gerüchte zu kursieren. Kannst du kurz damit aufräumen und uns erzählen, warum der Proberaum geschlossen werden musste bzw. warum dort keine Konzerte mehr stattfinden?

Es gibt glaube ich genau so viele verschiedene Gründe, wie Gerüchte dafür, dass wir den Raum geschlossen haben. Ich als derjenige, auf dessen Namen der Mietvertrag lief hatte da an vielen Fronten gleichzeitig zu kämpfen: Der Besitzer des ganzen Gebäudekomplexes war natürlich kein bisschen erfreut darüber, dass regelmäßig Scharen von Menschen zu seinen Proberäumen pilgerten und Dreck, Müll, Graffitis, Kotzlachen und alles mögliche anderes hinterlassen hatten. Für ihn war das alles ein Dorn im Auge und das habe ich natürlich immer als erstes zu spüren bekommen. Die Bands, die in dem Raum geprobt haben, wollten auch nur am liebsten einen Raum haben, wo sie gut Musik machen konnten und haben sich natürlich nicht gefreut, wenn sie die erste Hälfte Ihrer Probe damit verbringen mussten die Einzelteile des Equipments zusammenzusuchen. Wobei auch die Zahlungsmoral der einzelnen Leute, die den Raum zum Proben genutzt haben nicht die Beste war, weshalb ich viel Geld reinstecken musste. Außerdem gingen viele Stunden Arbeit in der Woche dafür drauf den Raum einigermaßen am laufen zu halten, die mir an anderen Ecken meines Lebens gefehlt haben.

Das waren nur ein paar wenige von VIELEN Gründen und als ich dann beruflich nochmal bei null angefangen habe, wollte ich all meine Energie darein stecken. Es war eine schöne Zeit, auf die ich gerne zurückblicke – aber es war Zeit aufzuhören!

Du hast über die Jahre nun sehr vieles im Pott kommen und gehen sehen. Veranstalter, Bands, Crews, Kids, die auf Shows kommen – vieles davon ist im konstanten Wandel und hat über die Jahre verschiedenste Facetten präsentiert. Wie siehst du die aktuelle Lage im Pott?

Wie du schon sagst: Hardcore ist im ständigen Wandel. Alles verändert sich einmal. Viele komische Dinge passieren und man könnte jeden Tag davon reden wie viel besser damals alles war. Man kann bei jeder neuen Band sagen “Aber das haben Negative Approach/Integrity/Cold As Life/Madball vor 20 Jahren aber schon 100 mal besser gemacht!” und “Diese ganzen Newjacks sind ja nur trendige Hipster.. damals gab es solche Modeerscheinungen im Hardcore nicht” oder “Früher gab es keine Crews”!

Aber Tatsache ist: Hardcore wächst und gedeiht. Man kann tolle Zeiten erleben, Menschen aus aller Welt kennenlernen, mit denen man so viel gemeinsam hat, die Welt sehen und so unendlich viel Lebensqualität daraus schöpfen – schade für andere Leute, wenn sie das nicht mehr können, weil sie lieber zuhause bleiben, ihre Cro-Mags First-Press 7″ hören und davon reden, wie viel besser damals alles war!

Lass uns mal auf deine musikalischen Tätigkeiten zu sprechen kommen! Wenn ich mich so erinnere, bist du mir am besten von der Zeit bei Fallbrawl und Blastout in Erinnerung geblieben. Zu letzt dann Look My Way und nun Intense. Was für einen Stellenwert hat eigentlich das “In einer Band sein” für dich immer im Leben eingenommen?

Wie schon gesagt: Man kann so unglaublich viele tolle Dinge erleben. Und dabei sind die 25 Minuten, die man täglich bei einer Tour oder alle paar Wochen am Wochenende auf der Bühne steht nur ein Bruchteil! Alle schönen Dinge aufzuschreiben, die man erlebt, wenn man in einer Hardcoreband spielt hier aufzulisten würde definitiv den Rahmen sprengen. Ich selber war auch mal an einem Punkt, an dem ich geglaubt habe, dass die Zeit für mich vorbei ist, Musik zu machen. Ich habe damals aufgehört bei Fallbrawl zu spielen, weil ich nur noch tätowieren wollte. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, wie sehr es mir fehlen wird und ich habe es geschlagene zwei Monate geschafft, bis ich angefangen habe Krokodilstränen zu weinen während meine Ex-Band auf Tour war und ich kurz danach zunächst vorläufig bei Look My Way ausgeholfen hab!

Ich würde also sagen, dass es ein sehr hohen Stellenwert für mich hat. Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich es nur in einem bestimmten Rahmen liebe. Ich bewundere Bands die an die 200 Auftritte im Jahr spielen, ständig auf Tour zu sind und in fremden Betten schlafen – davor ziehe ich meinen Hut. Ich für meinen Teil bin sehr gerne oft mit Bands unterwegs, aber ich hänge gleichzeitig auch an meinem Leben in der Heimat, meinem Beruf, meiner Freundin und meinen Freunden.

Ich kann behaupten, dass ich viele der besten Zeiten meines Lebens mit Bands auf Tour hatte, die ich für nichts in der Welt eintauschen wollen würde, aber immer nur so, dass es mit meinem restlichen Leben gut zu vereinbaren ist!

Du hast ja nun auch schon mehr als ein Jahrzehnt “Hardcore” auf dem Buckel. Wie erlebst du heute noch Hardcore? Ist das Interesse und die Neugier immer noch so präsent wie damals? Würde es heute nochmal einen “Proberaum Marcel” geben, der so viel Zeit, Geld und Energie in Hardcore investiert?

Einen Proberaum-Marcel oder einen Marcel, der jeden Job der Welt schmeißen würde, um nächste Woche bei einer Band auf Tour auszuhelfen, wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Man ist keine 18 mehr und bei Mami zuhause will ich auch nicht mehr wohnen. Aber Hardcore ist nach wie vor sehr präsent in meinem Alltag. Ob während meiner Arbeit oder am Wochenende, wenn ich mit meiner Band unterwegs bin oder mit meinem Freundeskreis, der zum Großteil aus Leute aus der Szene besteht. Manchmal erlaubt mir mein Job zwar nicht mehr, dass ich auf jede Show gehe, aber davon geht der “Spirit” hoffentlich nicht verloren. Ich glaube nicht, dass ich vor einigen Jahren MEHR Hardcore war.. aber ich bin halt auch kein 17-jähriges Hardcorekid mehr, das auch mal Schule blaumacht, um rechtzeitig zur 1. Band auf einer Show zu sein! Ich werde vielleicht alt – aber bisher hoffentlich nicht weniger Hardcore! Aber wer weiß schon, wie meine Prioritäten in fünf Jahren aussehen..?

Du bist ja auch selber fast von oben bis unten zugehackt. Wer ist dein Lieblingstätowierer und vom wem würdest du dich gerne unbedingt noch tätowieren lassen?

Lieblingstätowierer habe ich nicht, genauso wie ich keine Lieblingsband hab. Sowas ist bei mir stark Launen- und Phasenabhängig. Aber klar gibt es viele Tätowierer, die einen inspirieren oder mich einfach nur unglaublich schlecht mit meinen eigenen Arbeiten aussehen lassen. Aber auf meinem Plan für meinen eigenen Körper sind in geplanter Zukunft auf jeden Fall Pete Görlitz, Kai Schmidt, Mick Zürich (mal wieder), Tim Lehi und Chriss Dettmer.

Ist die Nähe zum Hardcore ein Vorteil als Tätowierer? Ich kann mir vorstellen, dass man enorm viele potentielle Kunden dort kennenlernt und auch die Vernetzung enorm hilfreich ist. Gerade durch die Mundpropaganda hast du doch enorm profitiert, oder?

ABSOLUT! Der Rückhalt der Szene ist von absolut unschätzbarem Wert für mich. Durch sie habe ich das Privileg einen sehr hohen Anteil Motive zu stechen, nach dem sich sehr viele gute Tätowierer die Finger lecken würden. Mit sehr vielen Leuten aus der Szene teile ich den Geschmack und ich habe einen großen Kundenstamm, der mir unglaublich viele Freiheiten beim Arbeiten gibt. Das ist absolut Goldwert!

Bietest du neben dem Tätowieren auch noch das Zeichnen und Designen von Artworks, Flyern, Logos oder Merchandise an? Und falls ja, wie sollten Interessenten den Kontakt zu dir herstellen?

Im Moment schaffe ich leider nicht, neue Projekte anzunehmen. Aber Fragen kostet ja nichts – mir ist auch egal, auf welchem Wege mich Leute kontaktieren – Social Media bietet ja viele Möglichkeiten!

Wie läuft das Dauerprojekt “Marcel Kristensen” nun weiter? Mehr Bands? Eigenes Tattoo-Studio? Noch mehr Urlaube auf den Malediven? Eine kurze Prognose für die nächsten Jahre?

Keine Ahnung.. an sich will ich nie auf der Stelle treten und Veränderungen haben. Aber so, wie mein Leben zur Zeit ist, ist alles super! Klar ist immer Luft nach oben, die man ausnutzen muss, aber wenn ich das Glück haben sollte, dass alles einfach so weiterläuft, wie es das aktuell tut, kann ich mich sehr glücklich schätzen! Aber ja – ich werde mehr Bands haben. Nein – ich plane kein eigenes Tattoostudio zu eröffnen – ich bin sehr glücklich, da wo ich arbeite. Die Malediven werden es warscheinlich nicht noch einmal, aber im April kommt zunächst eine Woche Madeira an die Reihe. Aber was vielleicht ein bisschen Neuland für mich sein wird, ist dass ich ab Mitte Juli das erste Mal anfangen werde, durch Europa zu reisen, um in vielen verschiedenen Tattoostudios zu Gast zu arbeiten. Das wird die erste Reise dieser Art – erstmal für sechs Wochen. Danach geht es aber wieder in die Heimat!

Schon fast traditionell würde ich gern das Interview mit lockeren Brainstormingfragen beenden. Fertig? Los!

Drei Gegenstände, die auf keiner Tour fehlen dürfen: Schlafsack, Deo & Badehose.

Lieblingslieferdienst in Duisburg: Liefern leider nicht: “Has Urfu Ocakbasi” in Duisburg-Hochfeld.. der beste Holzkohlegrill! Leider kommt man mit deutsch dort nicht sonderlich weit! Und “Phouku”, ein kleines laotisches Restaurant – absoluter Geheimtipp!

Welches Motiv würdest du richtig gern mal tätowieren: Alle Arten von wütenden Tieren!

Aktuelle Bands zum auschecken: City 2 City, Optimist, Prison Knife (dauert noch ein bischen, bis die was von sich hören lassen werden) & Nasty.

Die schönste Frau der Welt, ist..: Moritz Becker!

Ich würde sagen, du hast es geschafft! Vielen Dank fürs Beantworten der Fragen und alles Gute für die Zukunft!

Markus Kasten

Für weitere Informationen checkt:

http://facebook.com/marceldrm
http://facebook.com/Intensehc

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