Burn – …From The Ashes Review

Denk‘ ich an Burn, denk‘ ich zunächst an Throwdowns Leadsingle ihres 2005er Albums „Vendetta“. Doch Burn ist ebenfalls eine Band, die seit über 25 Jahren besteht. Dass sie spärlich präsent und bekannt waren bzw. sind, ist schlicht ihrem permanenten Schlingern zwischen Auflösen und Auftreten geschuldet. Die sonstigen Projekte von Chaka Malik (Orange 9mm), Gavin Van Vlack (Die 116), Manuel Carrero (Die 116, Saves The Day, Glassjaw) und Durijah Lang (Saves The Day, Glassjaw) sorgten dagegen für mehr Aufsehen und Nachhaltigkeit.

Burn Live

1989 in New York gegründet, um den bis dahin bestehenden NYHC-Sound zu überarbeiten, legten Burn erstmals 1992 eine Bandpause ein, die mir ihrer bisher letzten Veröffentlichung „Cleanse“ (2001) endete. Nun, 15 Jahre später, erschien am 15.07.2016 via Bridge Nine Records ihre EP „…From The Ashes“, deren Funke nach einem Auftritt beim letztjährigen Black N‘ Blue Bowl aufglomm.

Die 3-Track-EP bietet Groove, Bad Brains-Charme und eine zeitgemäße Produktion. „…From The Ashes“ klingt nach alter Schule. Viele würden Burn musikalisch betrachtet anno 2016 vermutlich nicht als Hardcore bezeichnen. Hier finden sich keine gedroppten Gitarren, Two Step- und Mosh-Parts oder Shouts, weder vom Sänger, noch von einer Gang.

Burn ist eine Band, von der man als jüngerer Hörer irgendwie noch nie gehört hat, die einen dann aber auf einer Bane-Tour oder am Sonntagnachmittag auf der Zeltbühne des With Full Force positiv mit ihrer abwechslungsreichen Interpretation von Hardcore überrascht.

TracklisteBurn - ...From The Ashes Cover

01. Drums Of War
02. You Can’t Stop Me
03. We Don’t Stand A Chance

Marcus Buhl

Für weitere Informationen checkt:

http://www.facebook.com/BurnNYHC
http://www.bridge9.com

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