Deconsecrate – Nothing Is Sacred Review

Es gibt kein Release aus der H8000 Area (Region in Belgien, der viele Metalcore-Legenden wie z.B. Congress, Liar und Deformity entsprungen sind), was mich jeh enttäuscht hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das neue Album “Nothing Is Sacred der frischen H8000 Band namens Deconsecrate in den Händen halten durfte. Und eines vorweg: das auf Goodlife Recordings erschienene Werk der Belgier hat es verdammt nochmal in sich.

Deconsecrate Bandphoto

Schon ab dem ersten Track, der den Namen “The Shadow Of Imminent Destruction trägt, wird dem Hörer klar, dass er es hier nicht mit leichter Kost zu tun hat. Brutale Metalcoreriffs, gepaart mit einer saftigen Ladung Black, sowie Death Metal, die an Bands wie BehemothArkangel oder gar alte Morbid Angel erinnern, ballern dem Hörer ohne Gnade die Gehörgänge nieder. Spätestens bei den krachenden Slams ala Dying Fetus oder den genau so harten Moshparts muss man die Platte lieben. Diese wirklich geniale, sowie brutale Mischung zieht sich durch das komplette Album und macht dieses wohl zu einem der härtesten und vor allem düstersten Werke, die ich seit langem hören durfte. Man merkt definitiv, dass sich Deconsecrate von ihren Vorbildern inspirieren lassen, jedoch dabei ihren komplett eigenen Sound kreieren, was mich das ganze Album über in purer Begeisterung schwelgen lies.

Hinzu kommen die zwei fantastische Features, die das Album perfekt abrunden. Da wäre einmal der mächtige John Gallagher (Dying Fetus), der auf dem Track “Lost in the Fire wirklich hervorragende Arbeit leistet, und diesen mit seiner Stimme zu einer alles niederschmetternden aggressiven Walze werden lässt. Zum anderen wäre da Damien Moyal (Morning Again/Culture/Shai Hulud/As Friends Rust), der auf “Planetary Holocaust” mit seiner unverkennbaren Stimme alles zersägen lässt, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Auch die beiden Sänger der Band selbst, liefern das ganze Album durch eine Orgie der Gewalt ab. Mit heftigen Growls, Screams und sogar Pig Squeels schaffen XAnteX (Retaliate) und Kevin (Omerta, For Less) es dauernd Abwechslung in die Platte zu bringen, und sie somit kein bisschen langweilig wirken zu lassen.

Als Anspieltipps würde ich euch unbedingt “Lost In The Fire und “Planetary Holocaust ans Herz legen, da diese einen guten Einblick in das geben, was euch als Hörer erwarten wird, und nach dem ersten Hördurchlauf definitiv Lust auf mehr machen.

Alles in Allem muss ich sagen, dass “Nothing is Sacred” die Platte ist, nach der ich mich lange gesehnt habe. Die geniale sowie harte Mischung aus Metalcore und Death, sowie Black Metal kann einfach nur gewinnen. Das Album hat mich seit dem ersten Hördurchgang komplett in den Bann gezogen, worauf ich es wieder und wieder hören musste. Ich kann die Platte wirklich jedem empfehlen, der auch nur ansatzweise auf Metal steht, denn lange habe ich kein so krasses Release mehr gehört. Zudem hatte ich das Glück, die Jungs auf dem Ieperfest 2015 live erleben zu dürfen. Wer die Chance hat sie zu sehen, der sollte sie auch nutzen!

TracklistDeconsecrate - Nothing Is Sacred Cover

01. The Shadow Of The Imminent Destruction
02. Wither And Die
03. Lost In The Fire
04. Tidebringer
05. Echoes Of An Inner Turmoil
06. Breathe Of Death
07. Where Angels Fear To Tread
08: Planetary Holocaust

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Goodlife Recordings