Human Vivisection – The Perpetual Gap Review

2016 hat mich in Sachen Slamming Brutal Death Metal nicht im Stich gelassen. Vor kurzem ist mir dies wieder klar geworden, als ich die Möglichkeit bekam das neue Album “The Perpetual Gap” von Human Vivisection aus Belgien mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Human Vivisection
Human Vivisection

Um ehrlich zu sein war mir die Band bis zu diesem Zeitpunkt kein Begriff, was mich ehrlich gesagt wundert, denn das auf Rising Nemesis Records erschienene Erstwerk der Jungs aus Bree ist ein knallhartes Brett!

Das Album startet wie erwartet mit einem düsteren Intro, welches dann auch gleich mit einem wütenden Knall in den ersten Song “Age Of Disgust übergeht. Slammige Riffs ala Cephalotripsy oder Internal Bleeding in Kombination mit brutaler Doublebass Action ballern ohne jegliche Gnade straight geradeaus.

Wer jedoch jetzt denkt dass sich dies so durch das ganze Album zieht der täuscht sich! Ab dem zweiten Song “The Perpetual Gap, welcher auch den Titel des Albums trägt, zeigen Human Vivisection was Technik ist. Die Gitarrenriffs wechseln nun zwischen Technischen Brutal Death Metal Riffs, die mich teilweise an Inveracity´s Circle Of Perversion” erinnern und donnernde Slamparts, die bei jedem der Songs an den passenden Stellen eingesetzt werden. Diese Kombination macht beim Hören einen riesen Spaß und wird auch beim zehnten Mal Durchhören nicht langweilig.

Auch Gesangstechnisch haben Human Vivisection eine Menge zu bieten. Anstatt bei nur einer Gesangstechnick zu bleiben, werden hier die verschiedensten Stile verwendet. Angefangen vom gutturalen Grunzen über tiefes Growlen bis hin zu fiesen Pig Squeals ist beinahe alles vorhanden. Alles scheint sauber aufeinander abgestimmt zu sein, und somit hat jeder Song seine eigene Art von sich zu überzeugen. Auch die Produktion des Albums ist wirklich sauber geworden, so knallt es bei voller Lautstärke schon mal die Vase vom Fensterbrett und im besten Falle das Fenster gleich hinterher. Ein weiterer Punkt, welcher schon beim Betrachten Lust auf das Album macht ist das Cover, welches beeindruckend futuristisch gestaltet ist. Es wirkt schon auf den ersten Blick mächtig und macht definitiv Lust auf mehr!

Als Anspieltipp würde ich euch den Kracher “Creation Of The Spiritual Machines” empfehlen, da dieser durch seine Mischung aus Technik und einem Ultra Slam am Ende das Album meiner Meinung nach perfekt zusammenfasst.

Mit “The Perpetual Gap” haben Human Vivisection eine Brutal Slam Bombe vom feinsten abgeliefert! Das fette Songwriting, die abwechslungsreichen Vocals und die passende Kombination aus allem machen die Scheibe neben KorpseUnethical” zu einem meiner absoluten Favoriten aus 2016. Jedem Slam / Brutal Death Fan ist die Platte wärmstens zu empfehlen.

TracklisteHuman Vivisection - The Perpetual Gap Cover

01. The Enigma of Subsistence
02. Age of Disgust
03. The Perpetual Gap
04. The Transmutation Program
05. Feed the Warmachine
06. From Blaspheme to Viscera
07. Birth of a Defective Race
08. Consumed by the 4th Dimension
09. Indulging in the Downfall
10. Creation Of The Spiritual Machines
11. The Inevitable Confine of Existence

Für weitere Informationen checkt:

http://www.facebook.com/HumanVivisection

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