In Spite – Demo 2016 Review

Heute schauen wir nochmal in den fernen Westen, genauer gesagt in den kalifornischen Süden von Los Angeles. Dort haben In Spite im Juli diesen Jahres von Europa unbemerkt ihr erstes Demo auf den Markt gehauen. Man hätte das durchaus mitbekommen können, denn dieser Dampfhammer hat beim Einschlag vermutlich ordentlich Lärm gemacht.

In Spite
In Spite

Nach einem kurzen Intro mit klassischer Gitarrenrückkopplung gehts los. Hört sich alles irgendwie recht düster an. Nach einem Slide das gaaanze Griffbrett runter klackert der Bass los. Der Song verlangsamt sich insgesamt, nur um dann das Tempo langsam wieder hochzufahren. Das würde mir live definitiv das Tanzbein lockern. Auch im späteren Verlauf des Demos (das zugegebenermaßen nur drei Songs lang dauert) verlieren In Spite nicht das Gefühl für den Groove und unterbrechen diesen ab und an durch harte Moshparts. Die Vocals kommen von zwei verschiedenen Sängern, eine Stimme erinnert mich ein wenig an Gerardo von Bodybag.

Auch die Soundqualität sollte nicht unkommentiert bleiben, denn diese ist für eine Demoaufnahme ungewöhnlich hoch. Mich nimmt das total mit. Ich bin da nun kein Experte, aber die Bandcamp-Hashtags verraten mir, dass hier wohl eine Variante des sogenannten HM2-Sounds gespielt wird. Von meinen Freunden hat’s jedenfalls noch keiner geliked, ich geh jetzt mal mit meiner Neuentdeckung angeben. Zieht’s euch mal rein!

FFO: Cursed Earth, Soul Search, Xibalba

In Spite - Demo 2016 Cover

Trackliste

01. Broken
02. Outlook
03. Disease

Für weitere Informationen checkt:

https://inspiteca.bandcamp.com/album/demo-2016

https://www.facebook.com/InSpiteCA

comments