No Altars – Chambers Ov Eternal Punishment

No AltarsAufgefallen ist mir diese Band aus Phoenix, Arizona dank der weltweiten Vernetzung der Szene bereits 2013, kurz nach der Veröffentlichung ihrer Demo. Schon damals war ich beeindruckt vom rauen Sound, den die Jungs an den Tag legten. Das darauf folgende Tape „Long Lonely Nights“ (übrigens erschienen bei unseren Freunden von Redbeard Revolt Records) hat meine Vorfreude auf einen kommenden Longplayer nur gesteigert.

Chambers Ov Eternal Punsihment“ startet mit dem gleichen Lied, welches mich schon auf der Demo geflashed hat: „Devil In My Soul“. Was ein Brett von Song. Stumpf und klischeebehaftet bis zum geht nicht mehr. Im Gegensatz zu den meisten europäischen Artgenossen, wirken No Altars dabei allerdings alles andere als aufgesetzt bzw. künstlich hart, sondern irgendwie authentisch. Der Breakdown zum Ende des Songs hin mäht einfach alles nieder. No Altars spielen auf ihrem Debütalbum einen fiesen Hybriden aus Death Metal und Beatdown Hardcore, der mich überzeugt und vom Sound her an „Agression“ von Nasty oder auch Years Spent Cold erinnert. Nach diesem grandiosen Opener folgt mit „Truth Be Told“ ein Song, der ebenfalls schon auf der ersten Demo zuhören war. Im Allgemeinen findet man auf „Chambers Ov Eternal Punishment” so ziemlich jeden schon veröffentlichten Track der Band aus den Jahren zuvor. Das ist zwar einerseits schade, weil ich mich auf neues Material gefreut habe, andererseits ist es gar nicht so schlimm, weil die Tracks frisch eingespielt und deutlich besser produziert um ein Vielfaches fetter wirken als auf den Demos.

Bei „Flames Rising“, dem ersten wirklich neuen Song merkt man sofort, dass der Anteil an knüppelharten Death Metal noch einmal gestiegen ist und ich höre deutliche Parallelen zum gerade erschienenen No Zodiac Album heraus. Gefeatured wird der Song von Noah, seinerseits Sänger von World of Pain. Das bringt mich zum nächsten positiven Kritikpunkt der Scheibe: Die Gastbeiträge sind allesamt passend und runden das Debüt richtig gut ab. So auch auf dem stärksten der neuen Tracks, der auf den Albumtitel „Chambers Ov Eternal Punishment“ hört und den Abschluss des Albums bildet. Hier greift nicht nur Matthi (Nasty) sondern auch Gerado (Bodybag) unterstützend zum Mikrophon.

Was bleibt da zu sagen? Starke Tracks, starkes Album. Wer auf eben genannte Bands steht, kann sich auch ungehört die „Chambers Ov Eternal Punishment“ kaufen und wird ganz sicher nicht enttäuscht. Preodern kann man sich die Scheibe und einen Haufen neuen Merch der Band noch bis zum 29.05. via Beatdown Hardware, leider diesmal nur auf CD und nicht auch auf Vinyl.

No Altars - Chamber Ov Eternal Punishment CoverTracklist

1. Devil In My Soul
2. Truth Be Told
3. Flames Rising
4. Shadow Ov The Damned
5. Devil’s Daughter
6. Long Lonely Nights
7. Chapter II Brothers Eternal
8. Deteriment Ov My Existence
9. Unbeloved, I Stand
10. Scorned By This Fate
11. Chambers Ov Eternal Punishment

Paul Frenzel

Für weitere Informationen checkt:

http://www.facebook.com/noaltars

http://noaltars.bandcamp.com

http://www.bdhw-shop.com/en/preorder/noaltars.html

 

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