No Victory – Time To Die Review

Es gibt wieder neue Hau-drauf-Musik, die ich euch, die es eher rau und stumpf mögen, hier vorstellen will. Diesmal aus dem Hause Unbeaten Records, bei dem sich auch die legendären Stigmata aktuell eingenistet haben und ihr neues Album released haben. Aber in diesem Review geht es nicht um Stigmata, sondern um die Jungs von No Victory aus Gary, Indiana. Wer auf Bands wie Silverhamer, Blood In/Blood Out und Life After Death ein Begriff steht, dem wird No Victory gefallen.

No Victory Live
No Victory Live

Die Jungs haben vor ihrem aktuellesen Release, das ich euch hier vorstelle, “Time To Die”, bereits zwei DIY-Demos veröffentlicht, die in meinen Augen ziemlich geil waren, wenn auch qualitativ natürlich nicht so hochwertig wie die Full Length. Doch genug davon – lasst uns mal auf die neue Scheibe schauen.

Beim ersten Durchlauf der Platte konnte ich mir schon ein relativ gutes Bild machen und empfand die ersten vier (von neun) Songs schon ziemlich cool, aber alles danach klang ziemlich monoton. Deshalb habe ich mir “Time To Die” noch ein paar mal angehört – um vielleicht doch noch Gefallen an dem kompletten Album zu finden, da es ja an sich sehr vielversprechend klingt.

Wie ich schon erwähnte fängt das Album richtig fies an, erster Song “The Enemies Remains” legt sofort mit einem Killer-Intro vor und bleibt im Verlauf des Songs weiterhin stark mit rauen Riffs und ausreichend Moshparts. Bei “Where We Go To Bleed” im Prinzip das gleiche Spiele, die ersten Riffs einfach zum Amok laufen mit sau angepisster Stimme, viel Gekloppe, knackigen Moshparts und teils metalisch angehauchten Stellen.

Nächster Knaller “The Fall Of Man” fängt eher schleichend an und knüpft mit groovigen und auch wieder teils metallastigen Parts an, aber keine Sorge auch hier sorgt die Band wieder für ausreichend aggressiven Beatdown. Das Prinzip der folgenden Songs bleibt eigentlich gleich: die Band lässt einige Metalriffs á la Stigmata oder All Out War in ihre moshlastigen Beatdown-Riffs einfließen und sorgt mit groovigen Jigger-Parts für ziemlich gute Abwechslung.

Was mich ein wenig schmunzeln lässt ist der letzte Song auf dem Album mit dem Titel “God Has Failed Us”, welcher fast identisch zu “All Will Suffer” von Shattered Realm anfängt, aber im restlichen Verlauf auf No Victory Art und Weise fortgeführt wird. Die Qualität der Songs ist echt gut und somit wird gegen mein monotones Empfinden vom Anfang entgegengewirkt und ich kann mir gut die übrigen Songs des Albums geben.

Fazit: Wir haben hier ein für mich relativ akzeptables Album, das immer noch trotz mehrfachen Hören etwas monoton klingt, aber trotzdem mit einigen Songs definitiv überzeugt. Meine Anspiel-Tipps für euch sind “The Enemies Remains”, “Where We Go To Bleed” und “God Has Failed Us”. Zögert aber bitte nicht euch das gesamte Album zu geben, vielleicht entdeckt ihr für euch selbst eine völlig andere Band als ich. Für Fans von Bands wie Shattered Realm, All Out War, Stigmata, Blood In/Blood Out oder Buried Alive definitiv empfehlenswert. Checkt die Band aus und ich bin raus!

Trackliste

01. The Enemies Remains
02. Where We Go To Bleed
03. The Fall Of Man
04. Pray No More
05. Illusions Of Temptation
06. Time To Die
07. Refuse
08. Eternal Refrain Of Humanity
09. God Has Failed Us

Für weitere Informationen checkt:

http://novictoryhc.bandcamp.com/album/time-to-die

http://www.facebook.com/novictoryhc

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