Rust Proof / Worst – Violent Assault From The Southern Sphere (Split) Review

Rust Proof erblickten 2013 das Licht der Welt und legten relativ zeitnah eine vier Track self titled hin, die es in sich hatte. Aber erst mit “Civil Treason” konnte mich die Band voll und ganz für sich gewinnen. Mit einem massiven Groove und stampfenden Riffs überfuhr mich das Debütalbum regelrecht nach seinem Release. Alle Songs waren auf den Punkt geschrieben, ohne nötigen Schnickschnack und genau der Schlag in die Fresse, der Hardcore für mich sein muss. Meine Erwartungen für den neuen Output der Jungs ist dementsprechend hoch.

Direkt mit “A Mortal Law” wird klar, dass diese Band im Wachsen begriffen ist. Die Aussies haben noch lange nicht ihre finale Größe erreicht. Da steckt so verdammt viel Potential in dieser Band. Ich liebe jede einzelne Midtempopassage und komme kaum los von diesem ersten Song. “Cretin” startert schneller und heftiger, fällt dann aber wieder in gewohnten Rust Proof – Groove. In meinen Augen neben Crowned Kings definitiv eine der besseren Aussieband der letzten Jahre.

Worst

Worst kannte ich bislang leider noch nicht, aber direkt wenn ich “Born In The Third World” höre, stellt sich die Frage wie diese Band so lange an mir vorbeigehen konnte. Was die Jungs aus Sao Paulo da zusammenzimmern trifft genau meinen Geschmack. Wie Rust Proof befinden sich die Songs im Midtempo Bereich und ziehen genau aus diesem Groove ihre Energie. Mit “On My Chest” schließt die EP und lässt mich mit Hunger nach mehr zurück.

“Violent Assault From The Southern Sphere” überzeugt mich rundum. Wer sich dieses leckere Stück Hardcore in den eigenen Plattenschrank stellen will sollte sich aber beeilen, da die 7inch auf knappe 200 Stück limitiert ist.

TracklisteRust Proof - Assault From The Southern Sphere Cover

01. Rust Proof – A Mortal Law
02. Rust Proof – Cretin
03. Worst- Born In The Third World
04. Worst- On My Chest

Für weitere Informationen checkt:

http://www.facebook.com/rustproofhc
http://www.facebook.com/worst.hcsp

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