Surge Of Fury – Where It All Began Review

Where It All Began“ heißt die neue Abrissbirne von Tox City´s finest Surge Of Fury, welche erst vor kurzem auf dem Londoner Label Rucktion Records erschienen ist.

Dann schauen wir doch zuerst, wo alles für Surge Of Fury begann und wo ihre Wurzeln liegen. Die Leser, denen die Band kein Begriff ist, sollten sich die nächsten Zeilen genauer durchlesen. Die Band stammt aus Lüttich in Belgien, vertritt dort eisern seit 1997 den LGHC ( Liége Hardcore) und ist bis heute immer noch ein aktiver Teil der belgischen Hardcore Szene. Seit 1999 sind einige Releases zum Vorschein gekommen, unter anderem zwei Demos, zwei Promos, drei Alben, eine Split mit Chains Of Hate und eine 7“. Die Einflüsse der Band stammen eher aus der härteren Schiene im Hardcore, Bands wie Bulldoze, Denied, Shattered Realm oder auch Hatebreed sollten einigen Lesern ein Begriff sein. Surge Of Fury hat bisher an allen möglichen Orten in Europa gespielt und befinden sich, während ich diesen Text schreibe, auf ihrer ersten und auch verdienten Amerika Tour mit CDC.

Surge Of Fury - Where It All Began Artwork

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema, nämlich der Musik. „Where It All Began“ liefert euch 14 Tracks in typischer Boogiedown Manier, wie man sie kennt. Surge Of Fury haben seit je her schon ihren Beatdown Style mit Old School Hardcore Einflüssen vermischt und somit ein gutes Zwischending erschaffen, was für jeden etwas bereit hält. Egal, ob ihr auf wilden Mosh steht oder lieber zu schnellem Geknüppel im Kreis rennt, hier wird euch alles geboten. Ich persönlich denk mir immer wie die Band ihre vorherigen Alben überhaupt noch toppen will und am Ende überzeugen sie mich immer wieder aufs Neue.

Die neue Scheibe bringt von Anfang bis Ende groovigen Hardcore und dazu empfehle ich euch dringend die Songs „Still“ und „Deadlock“ abzuchecken. Reichlich schnelle Parts findet ihr, wie weiter oben schon erwähnt, ebenfalls und damit möchte ich auf „Piece Of Shit“ verweisen. Aber ohne eine ordentliche Salve Beatdown geht es nicht, und genau dafür solltet ihr bei den Songs „No Doubt“, „Die“ oder auch „Doom And Gloom“ reinhören. Was wäre so ein Album ohne Sing-Alongs, die eher einer Hooligan Grölorgie gleichen? Eben, es wäre halt einfach nicht Surge Of Fury. Solche Grölpassagen findet ihr unter anderem bei den Songs „Life Is Good But Hell Is Coming“ oder erneut bei „Doom And Gloom“, welcher nebenbei auch ein Feature mit Erik von Unit 731 beinhaltet: einfach eine Wucht! Natürlich ist Erik nicht der Einzige, den sich die Jungs ins Boot geholt haben. Bei „Till Infinity“ könnt ihr die Wolfsstimme von Pelbu einfach nicht überhören. Pelbu ist unter anderem Sänger in Bands wie Knuckledust und Bun Dem Out. Da einem bei der Musik schon ordentlich eingeheizt wird, bitte ich euch noch den letzten Feature Song „Temperature Is Rising“ mit Matthi von Nasty auszuchecken. Die beiden Stimmen im Duo ergeben eine Gewalt, die so selten zu hören ist.

Also mein Fazit zur Platte fällt definitiv sehr gut aus. Am Anfang beim ersten Durchhören war ich noch etwas skeptisch, aber beim genaueren Hinhören konnte mir die Band wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der Sound ist super, die Produktion der Scheibe haut hin, die Länge des Albums entspricht einer Full Length und zur Musik hab ich mich ja weiter oben deutlich genug ausgesprochen. Holt euch das Ding bei Rucktion Records solange sie dort noch erhältlich ist.

Surge Of Fury - Where It All Began Cover

Tracklist

01. Still
02. Where It All Began
03. Till Infinity (feat. Pelbu Knuckledust)
04. No Doubt
05. Deadlock
06. Piece OfShit
07. Never Again
08. The Choice Is Yours
09. We Don´t Speak The Same Language
10. Die
11. Doom And Gloom (feat. Erik Unit 371)
12. Life Is Good But Hell Is Coming
13. Temperature Is Rising (feat. Matthi Nasty)
14. Rainy Days

Für weitere Informationen checkt:

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Rucktion Records

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