Deathrite – Revelation of Chaos Review

Death-Metal ist nichts für Weicheier und Deathrite erst recht nicht. Wer die Band über die letzten Jahre verfolgt hat, weiß das. Die Band gibt es seit 2010 und war seitdem mehr als fleißig mit dem Output. Nach einer Demo, zwei Alben und einer Compilation folgt nun also das dritte Album.

Revelation of Chaos“ erscheint auf Prosthetic Records, wo man sich in eine wirklich große Liste an großartigen Bands wie zum Beispiel Testament, Lamb Of God, Kylesa und Caliban („Shadow Hearts“ – in meinen Augen eine großartige Metalcore Scheibe) einreiht.

Anfangs geht es noch ruhig zu, was aber eigentlich nur auf die ersten 25 Sekunden zutrifft, denn danach geht das gnadenlose Gehämmere los. Das alles fühlt sich an wie ein Soundtrack zu einem schwarzen Ritual auf dem Friedhof: der klare Himmel wird blitzartig von schwarzen Wolken bedeckt, die Untoten steigen aus ihren Gräbern und marschieren gerade auf die Menschheit zu. Die fiesen Death Metal-Riffs, die trotz der schnellen Wechsel genug Platz für den nötigen Death’n’Roll Groove lassen, beginnen aus den Boxen zu dröhnen. Der erste Befehl des Ritualisten Tony an die Untoten lautet: „Death to all the enemies“, welcher letztendlich mit einem echt knallharten Breakdown untermalt wird. So muss Death-Metal für mich klingen. Genau so.

Deathrite

Was die Jungs aus Dresden auf diesen zehn Songs abliefern ist qualitativ ganz hochwertig anzusiedeln, die Jungs wissen wie man Songs schreibt und das in einem Gesamtpaket zu verpacken, wie es nur wenige können. „Revelation of Chaos“ ist in gewissermaßen eine Hommage an alte Death orienterten Metal-Bands wie Entombed und Dismember. Und das Beste: Deathrite stehen den genannten Bands in nichts nach und überzeugen durch ihre eigene Vorstellung von Death-Metal.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und spätestens nach dieser Scheibe muss ich mir Deathrite unbedingt mal live anschauen.

Deathrite - Revelation Of Chaos Cover

Tracklist

01. Melting Skies
02. Circle Of Destruction
03. Determinate To Rot
04. Toxic Hammer
05. Mayhem Remains
06. Wrathbringer
07. Salute To Death
08. Swords And Revolt
09. Predator
10. Infernal Domination

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