Malfunction – Fear of Failure Review

Seit 2011 machen die fünf Jungs von Malfunction aus Buffalo, New York nun schon ihren geradlinigen Hardcore. Zum ersten Mal zu hören gab es die Band auf der mittlerweile bei Bandcamp als Locals Only Demo gelisteten Demo. Direkt der erste Song reißt mit. Bass und Drums liefern einen wahnsinnig geilen Groove als Einstieg und von da an gibt es durchgängig auf die Schnauze. Die Anfänge der Band lohnen also auch heute noch. Die vier Songs der Demo drücken an den richtigen Enden und machen noch immer Spaß.

Malfunction Live

Ein paar Monate später, aber noch im selben Jahr, sind Malfunction auf der Bad Meets Evil Hardcore Compilation  zu hören. “The Devil Inside” heißt das auf diesem Tape verewigte Lebenszeichen der Jungs. Raue Produktion und etwas stumpfes Riffing. Trotzdem gefällt das Gesamtbild schon von Anfang an. Ein Jahr später, im November 2012 um genau zu sein, gibt es dann die nächsten drei Tracks zu hören. “Finding My Peace” heißt das Release und klingt schon um einiges ausgereifter. Direkt der erste Song hat einen ganz geilen Groove und bringt Bewegung in den Körper. Schleppender beginnt da die 7″ aus dem Jahre 2013. Zwei Songs zur damaligen Sommertour sind eine recht magere Ausbeute für all jene, die sich an der Band noch lange nicht satt gehört haben. Bis zum ersten Full Length muss man aber noch bis zum 20. November diesen Jahres warten.

Fear of Failure” wird die Platte heißen und betourt wird das Ding direkt mit den Größen von Terror, Code Orange und Take Offense. Direkt fällt die fettere Produktion auf. Das Songwriting wirkt noch etwas ausgereifter als zuvor und direkt gefallen mir die Drumfills bei “Drained“. Erster Eindruck sitzt also. Allzu große Überraschungen gibt es auf dem kompletten Album nicht, dafür wird grundsolider Hardcore geboten, der an den richtigen Stellen im Tempo anzieht und in den Strophen verdammt geile Riffs zu bieten hat. Das beste Beispiel hierfür ist der Titeltrack “Fear Of Failure“.

Experimente will hier keiner hören. Es reicht, dass diese Band konsequent und gekonnt das weiterentwickelt, wofür man sie lieb gewonnen hat: Brutalität, Ehrlichkeit und die schleppenden Passagen, die eine ungeahnte Gewalt mit sich bringen. Über die gesamte Länge des Albums schaffen es Malfunction mein zustimmendes Kopfnicken aufrecht zu erhalten. In der Mitte wünscht man sich dann die ein oder andere Idee mehr um die Spannung zu erzeugen, auch wenn die Energie seit Song Nummer eins nicht nachlässt.

Genau zum rechten Zeitpunkt kommt dann gegen Ende ein instrumentales und sehr gelungenes Interlude. Es wird noch mal Stimmung aufgebaut vor dem großen Finale. Mit “Release” und “Discontent” wird die Platte dann so brachial beendet, wie sie angefangen hat. Am Ende steht der vielleicht heftigste Breakdown des Albums. Verdammt viel richtig gemacht.

Malfunction - Fear Of Failure coverTracklist

01. Drained
02. Fear Of Failure
03. Cut Off
04. Window Of Illusion
05. Final Thoughts
06. Drift
07. Guilt
08. Interlude
09. Release
10. Discontent

Für weitere Informationen checkt:

http://www.facebook.com/malfunctionhc
http://malfunctionhc.bandcamp.com