What Remains – Blut und Schmerz Review

Fünf Songs hauen uns What Remains mit ihrem neuen Release um die Ohren. “Blut und Schmerz” heißt die EP und ist das erste offizielle musikalische Lebenszeichen der Koblenzer. Unbeschriebene Blätter sind die einzelnen Musiker keineswegs. What Remains setzt sich aus Mitgliedern der Bands Never Face Defeat und Know Your Foe zusammen. Schon beim ersten Hördurchgang wird klar, dass sich die neue Band nicht wie ein Hybrid aus den Vorgängerprojekten anhört. What Remains stellen etwas eigenes auf die Beine und halten es beim Sound und bei der Musik so roh wie nur möglich. Die Jungs setzen auf Punksound und treibende Songstrukturen. Tempo verliert die EP an keiner Stelle und Schnickschnack sucht man auf “Blut und Schmerz” genauso vergeblich wie eine aufgeblasene Produktion oder hochtrabende Texte. Alles ist auf den Punkt, ehrlich und rau.

What Remains

Zu deutschen Texten kann man stehen, wie man will, bei “Blut und Schmerz” wirkt nichts gekünstelt und die Worte geben Sinn, sind auf den Punkt geschrieben und fügen sich perfekt in das Gesamtkonzept. Innovationen kann man von der ersten EP nicht erwarten, dafür gibt es solide Kost und einige recht moshbare Parts. Highlight dieser Platte ist für mich der Aufbau am Ende von “Wut im Bauch“. Auch wenn mir weitere große Momente fehlen, nicke ich auch nach mehreren Hördurchgängen noch wohlwollend mit dem Kopf und höre die EP gerne. Wer sich mit Tausend Löwen unter Feinden und 47 Million Dollars anfreuden kann, der darf definitiv einen Blick riskieren.

TracklistWhat Remains - Blut Und Schmerz

01. Komm Geh
02. Wut Im Bauch
03. What Remains
04. Alles Und Nichts
05. Blut Und Schmerz

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